Offensichtlich neigen wir dazu, großzügig Vorschusslorbeeren zu verteilen, feiern wir den Beginn einer Sache mehr als deren Ende. Auch wenn diese wissenschaftliche Erkenntnis von solchen Ereignissen wie dem Bau der Elb-Harmonie, die erst aus den negativen Schlagzeilen in die Höhen kollektiver Euphorie katapultiert wurde, als die ersten Klänge aus dem Konzertsaal drangen, eher konterkariert werden, könnte sie doch als Arbeitsanweisung für unsere Alltagsereignisse dienen: Jeden Arbeitsschritt als neuen Anfang werten, mit dem ihm innenwohnenden Zauber des Neuen, des Geheimnisvollen, des Versprechens auf eine schönere Zukunft.
Neuigkeiten aus Natur, Wissenschaft und Technik
für den eiligen Leser gepresst und konzentriert.
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Dienstag, 7. März 2017
Mittwoch, 1. März 2017
Arbeitsmarkt: Warum nur in der Nähe schweifen, wenn das Gute liegt so fern?
Arbeitslose, die bereit sind, eine neue Arbeitsstelle auch in entfernteren Gegenden zu suchen, dürfen mit höheren Löhnen und stabileren Arbeitsverhältnissen rechnen als andere, die nur in der Region suchen. Ein entsprechendes Förderprogramm des Staates, das die Kosten einer weiteren Anfahrt subventioniert, hat sich deshalb als sehr wirksam erwiesen.
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Die Umgebung beeinflusst Arbeitsleistung
Jetzt ist es raus: Arbeit geht im Büro besser von der Hand als im Biergarten – (auch wenn kein Alkohol im Spiel ist. Die Umgebung und die dort üblichen Tätigkeiten und Verhaltensweisen machen dabei offensichtlich den Unterschied.
Freitag, 2. Dezember 2016
Freie Wahl der Arbeitszeit ist Motivationsschub nur für Selbstmotivierte
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| Stechuhr. - Peter von Bechen / pixelio.de |
Mittwoch, 30. November 2016
Sinnhaftigkeit ist ein entscheidender Motor für die Motivation am Arbeitsplatz
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| Zeichnung: Stefan Bayer / pixelio.de |
Es gibt ein zunehmendes Interesse daran, wie Organisationen die Sinnhaftigkeit der Arbeit nutzen können, um damit Produktivität und Leistung zu steigern. Jobdesign, Art der Führung, Personalwesen und Kultur sind dabei die Stellschrauben, die dies bewirken können.
Freitag, 11. November 2016
Schulische Leistungen, beruflicher Erfolg - zwei Seiten zweier unterschiedlicher Medaillen
Während Mädchen und Frauen Männer im akademischen Erfolg oft übertreffen, übertreffen meist Männer die Frauen auf dem Gebiet des beruflichen Erfolgs. Eine Studie der Universitäten Dortmund und Berlin versuchte jetzt, diese gegensätzlichen geschlechtsspezifischen Lücken zu erklären. Anhand zweier Stichproben von akademischen Graduierten (236) und berufstätigen Erwachsenen (124) wurde der Frage nachgegangen, ob geschlechtsspezifische Unterschiede in der Persönlichkeit wenigstens zum Teil die gegensätzlichen geschlechtsspezifischen Unterschiede im akademischen und beruflichen Erfolg erklären konnten.
Es wurden Fragebögen zur Messung der Big Five, der Persönlichkeitsaspekte, der Intelligenz und des Notendurchschnitts oder der beruflichen Erfolgskriterien verwendet.
Die Analysen zeigten, dass Intelligenz, Gewissenhaftigkeit und Leistungsbereitschaft sowohl den Schul- als auch den beruflichen Erfolg voraussagten.
Geschlechtsspezifische Unterschiede im beruflichen Erfolg wurden durch die Bereitschaft zur Dominanz getriggert (Männer erzielten höhere Werte), während die Sehnsucht nach Zugehörigkeit (Frauen wurden hier höher bewertet) dem beruflichen Erfolg eher im Wege steht.
Die Ergebnisse der Studie werden nun in Bezug auf ihre theoretischen und praktischen Auswirkungen auf das Verständnis der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Schule und Beruf diskutiert.
Fazit in Stichpunkten:
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| In Schule und an Uni haben Frauen die Nase vorn |
Die Analysen zeigten, dass Intelligenz, Gewissenhaftigkeit und Leistungsbereitschaft sowohl den Schul- als auch den beruflichen Erfolg voraussagten.
- Angenehmes und angemessenes Verhalten einerseits und die Notwendigkeit für aggressives Verhalten waren dagegen nur mit akademischem Erfolg verbunden.
- Die Notwendigkeit für ein erlebtes Zugehörigkeitsgefühls und andererseits die Bereitschaft Dominanz auszuüben prognostizierte wiederum nur den professionellen Erfolg.
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| Im Beruf holen sich die Männer die Führungspositionen. Fotos: Konstantin Gastmann / pixelio.de |
Die Ergebnisse der Studie werden nun in Bezug auf ihre theoretischen und praktischen Auswirkungen auf das Verständnis der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Schule und Beruf diskutiert.
Fazit in Stichpunkten:
- Schule und Arbeit sind unterschiedliche Umgebungen, die unterschiedliche Merkmale für den Erfolg erfordern.
- Intelligenz (general mental ability, GMA), Gewissenhaftigkeit und Leistungsbereitschaft korrelieren mit Erfolg im Allgemeinen.
- Angemessenes und angenehmes Verhalten sowie Aggression (negativ) korrelieren mit dem Schul-, aber nicht dem Arbeitserfolg.
- Dominanz und Zugehörigkeitgefühl korrelieren mit dem Job, aber nicht dem Schulerfolg.
- Unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale erklären Geschlechtsunterschiede in Schule und Beruf.
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