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Montag, 26. November 2018

Zeig mir deine Zeigefinger, und ich zeig dir deine Freunde

Das 2D:4D-Verhältnis, also das Verhältnis zwischen der Länge des Zeigefingers und des Ringfingers, stellt einen sexuell differenzierenden Biomarker für pränatales Testosteron dar, das wiederum strukturelle und funktionelle Aspekte der individuellen Gehirnentwicklung beeinflusst. Frühere Studien haben gezeigt, dass 2D:4D mit Persönlichkeitsmerkmalen und Aspekten des sozialen Verhaltens (zB bei der Verpaarung) assoziiert ist.


Samstag, 24. November 2018

Nikotinpflaster machen uns nicht schlauer, verkürzen aber unsere lange Leitung

Die Geschwindigkeit mit der unser Hirn Informationen verarbeitet, beeinflusst nicht unsere allgemeine Intelligenz. Sagt eine aktuelle Studie. Dass trotzdem, wer Informationen schneller verarbeiten kann, meist auch intelligenter ist, ist demnach nicht auf eine Kausalität, sondern nur auf eine zufällige Korrelation zurückzuführen. Mit einem fast erschrockenen Staunen muss wohl der Leser zur Kenntnis nehmen, dass es Nikotinpflaster waren, die in dieser Studie die Informationsverarbeitung beschleunigt haben.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Der Körpergeruch des Babys festigt die Mutter-Kind-Bindung

Gesunde Mütter zeigen eine deutliche Vorliebe für den Körpergeruch des eigenen Säuglings. Mütter mit Bindungsschwierigkeiten nicht. Der Grad der Vorliebe für diesen Geruch ist dabei negativ mit den Bindungsschwierigkeiten der Mutter zum Baby korreliert.

Donnerstag, 9. August 2018

Eine Schlaraffenland-Welt verführt speziell unsere Kleinsten

Wer unter Höhenangst leidet, der sollte auf Bäume klettern. Konfrontationstherapie nennt sich das – und es funktioniert, um Ängste und Phobien zu überwinden. Auch bei „Fresssucht“ hilft ganz offensichtlich eine solche Exposition: der Patient gewöhnt sich dabei langsam an den Anblick von Nahrungsmitteln. Der Zwang, zuzugreifen, verliert sich. Zumindest bei Erwachsenen und Kindern. Nicht aber bei Kleinkindern, wie eine aktuelle Studie jetzt nachweist. Bei Kleinkindern wächst dabei noch die Gier nach Essen, besonders dann, wenn der BMI eh schon hoch ist. Deshalb die Empfehlung an Eltern: Nahrungsmittel aus dem Blickfeld der Kinder verbannen. Einkäufe ohne Kinder tätigen!

Donnerstag, 2. August 2018

Ein wirksames Spray gegen vorzeitigen Samenerguss

Ein europaweit zugelassenes Spray aus einer Kombination von lokal wirkenden Betäubungsmitteln verspricht jetzt bei vorzeitiger Ejakulation besser helfen zu können. Das bisher einzige offiziell zugelassene Medikament, Dapoxetin, verzeichnet hohe Abbruchraten von bis zu 90% – vor allem aufgrund von hohen Nebenwirkungen, hohe Kosten, einer unter den Erwartungen liegenden Wirksamkeit und der Notwendigkeit, Geschlechtsverkehr zu planen.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Warteschlange – der Feind im Rücken deines Reptiliengehirns

Fast ist es nicht zu glauben – und jedem fällt wohl in diesem Moment eine Frau mittleren oder hohen Alters ein, die seelenruhig und minutenlang ihr Kleingeld aus den mitgebrachten Einkaufskörben, Tüten, Geldbörsen, Nagel-Nessessärs und aus dem Bodensediment ihrer Handtasche zusammenklauben – aber der Kunde an der Spitze einer Warteschlange an der Supermarkt-Kasse steht unter enormem sozialen Druck und kommt deshalb oft ins Fuchteln. Jetzt würde eine beruhigende Ansprache durch die freundliche Mitarbeiterin an der Kasse helfen. Noch besser aber wäre, wenn durch entsprechende Einrichtungen die Wartenden in der Schlange aus der Sichtlinie des Kunden an der Spitze verschwinden würden.

Montag, 4. Juni 2018

Freitag, 16. März 2018

Lernen – auf die Art der Pausen kommt es an

Die Art der Pausenaktivität zwischen Lerneinheiten entscheidet über die Aufnahmebereitschaft des Lernenden. "Ruhen mit offenen Augen" oder "Musik hören" sind dabei in fast allen Bereichen kognitiver Aktivitäten der Ablenkung mit "Videospielen" überlegen.

Lernen – auf die Art der Pausen kommt es an

Die Art der Pausenaktivität zwischen Lerneinheiten entscheidet über die Aufnahmebereitschaft des Lernenden. "Ruhen mit offenen Augen" oder "Musik hören" sind dabei in fast allen Bereichen kognitiver Aktivitäten der Ablenkung mit "Videospielen" überlegen.

Donnerstag, 9. November 2017

Nie wieder krank – die 7 eisernen Regeln für ein freudvolles Leben

Nie wieder krank. Ein großmundiges Versprechen, zugegeben. Denn vieles im Leben ist reine Glückssache. Die Gene, beispielsweise. Wer da danebengegriffen hat, hat es im Leben weniger leicht oder gar deutlich schwerer als andere. Trotzdem kann man mit der Grundausstattung, die uns die Gene und das Umfeld, in das wir geboren wurden, mitgegeben haben, sorglich umgehen oder eben nicht. Kann man sein Leben möglichst gesund gestalten oder sich von einer Erkrankung zur nächsten hangeln.

7 eiserne Regeln gibt es, die uns helfen, so gesund wie möglich zu bleiben, die uns helfen, alles in die Flucht zu schlagen, was uns krank machen könnte. Auf die kleinen und großen Freuden im Leben brauchen wir dabei nicht zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Freude und Optimismus halten uns gesund.

1. Kälte

Es muss ja nicht gleich der allmorgendliche Sprung in die Eistonne im Garten sein, aber Kältereize, das weiß man schon lange, regen das Immunsystem an. Denn unser Immunsystem, die wichtigste Verteidigungslinie gegen Feinde von außen, bemerkt, dass in dieser Situation unserem Körper Unterkühlung und damit Schwächung droht – und so ein Angriff von Viren und Bakterien erfolgversprechender wäre als sonst. Abhärtung ist dabei das Zauberwort: unser Immunsystem regelmäßig reizen, dass es, wenn es wirklich ernst wird – in der überfüllten U-Bahn, beispielsweise – maximal abwehrbereit ist.

Statt Eistonne: kalte Dusche oder Wechselduschen; Sauna mit anschließendem Tauchbad, Kneippsche Wasserkuren; Aufenthalte in der Kälte in möglichst leichter Bekleidung …

2. Bewegung

Dass uns Bewegung fit hält, gehört inzwischen zu den Binsenweisheiten. Unzählige wissenschaftliche Studien haben das bewiesen. Auch hier ist es wieder unser Immunsystem, das durch Bewegung und Sport ertüchtigt wird. Ganz bestimmte Hormone werden gerade bei Dauersportarten wie Jogging, Walking und Radfahren freigesetzt, die wiederum das Immunsystem auf den Zustand “Hallo wach!” setzen. Aber aufgepasst: Leistungssport bewirkt genau das Gegenteil davon: Hier wird das Immunsystem durch ein Überangebot an Stresshormonen geschwächt. Ergebnis: ständig kranke Athleten. Gesunder Sport und gesunde Bewegung aber geht so: nicht verausgaben, sondern nur so schnell, so intensiv und so lange, wie man sich dabei noch ganz bequem und natürlich mit seinem Trainingspartner unterhalten kann.

Frische Luft ist dabei zwar immer vorzuziehen, aber auch auf dem Heimtrainer lässt sich unser Immunsystem trainieren – genauso wie beim Tanzen, beim Gärtnern ...

3. Vitamine – Mineralstoffe

Wer sich gut ernährt, führt jene Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge zu sich, die das Immunsystem braucht, um optimal zu funktionieren. Ein besonderer Tipp dazu: Wer sein Essen maximal farbenfroh gestaltet, ist auf der sicheren Seite: Gelb, grün, rot – und zu diesen Ampelfarben Lebensmittel in weiteren Farben (orange, violett …). Ein solches buntes Essen hat nicht nur genügend Vitamine und Mineralien an Bord, sondern auch jede Menge Flavonoide, die unser Immunsystem so richtig ankurbeln.

Doch jeder, der den Verdacht hat, dass seine Nahrung alles andere als ausgewogen ist, sollte beim Arzt einmal sein Blut auf entsprechende Vitamine und Mineralstoffe untersuchen lassen. (Das kostet ihn etwa 100 €). Besonders wichtig sind Vitamin B 12 (speziell für Menschen, die sich vegetarisch oder gar vegan ernähren) und Vitamin D, das nur bei ausreichender Sonnenbestrahlung in den gewünschten Konzentrationen im Blut vorliegt. In Erkältungszeiten hilft dann zusätzlich Vitamin C, unsere Fresszellen, die Nahkampfkrieger unseres Immunsystems, zu mobilisieren. Menschen, die regelmäßig mehrmals pro Jahr erkältet sind, sollten auch ihre Immunglobuline im Blut untersuchen und diese gegebenenfalls substituieren lassen.

4. Entspannung gegen chronischen Stress

Stress ist ein Freund! –, der uns durch gefährliche Situationen bringt und so im Erfolgsfall am Leben hält. Aber: Die Menge macht das Gift! Und nichts wirkt verheerender auf unser Immunsystem als Dauerstress, als chronischer Stress. Wie bei Leistungssportlern schon beschrieben, sorgt ein Überangebot an Stresshormonen dafür, dass unser Immunsystem zusammenbricht. Regelmäßige Erkältungen, Niedergeschlagenheit, Depressionen … sind die Folge. Gleichzeitig treibt chronischer Stress die Entzündungsfaktoren nach oben. Und auch hier gilt: Was uns normalerweise vor eingedrungenen Keimen schützt, wird auf Dauer zum Gift. Schwerwiegende Erkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Symptome und Diabetes, am Ende sogar Krebs, können die Folge sein.

Also: Regelmäßig runterkommen ist die Maxime. Regelmäßige Auszeiten. Rituelle (!) Auszeiten, so regelmäßig wie eine Schweizer Uhr, sind dringend angesagt. Lernen Sie eine der vielen Meditationstechniken. Lernen Sie Autogenes Training, lernen sie Muskelrelaxation. Weil diese Methoden prinzipiell alle gleich gut funktionieren, entscheiden Sie sich für die für Sie passendste und einfachste.

Eine der Achtsamkeits-Meditationen, meinetwegen. Und von diesen wiederum die einfachste: die Atem-Meditation. Beobachten Sie dabei einfach Ihren Atem und das, was er mit Ihrem Körper macht: Erspüren Sie die abwechselnde Kühle und Wärme an Ihren Nasenflügeln, das Heben und Senken des Brustkorbes und der Bauchdecke … Die Reduktion Ihrer Gedanken, die damit einhergeht, ermöglicht es Ihrem Gehirn, neue gesündere Gleichgewichte in Ihrem Körper einzustellen.

Wem Meditation oder Autogenes Training zu “esoterisch” erscheint, der möge sich regelmäßig (!) der Malerei, der Töpferei, der Bildhauerei, der Schnitzerei, der Gärtnerei zuwenden, oder irgendeiner Tätigkeit, in der er in diesen berühmten Zustand des “Flows” gelangen kann.

5. Gesunder Schlaf

Die wohl längste wohltuende Auszeit für unser Gehirn ist der Schlaf. Damit ist er das Mittel Nr. 1 gegen Stress. Und Studien haben bewiesen, dass unser Immunsystem während des Schlafens am besten lernt, mit seinen Feinden umzugehen. So konnte gezeigt werden, dass diejenigen Patienten, die nach einer Impfung einen erholsamen Schlaf hatten, doppelt so viele Immunglobuline, also Abwehrmoleküle, in ihrem Blut gebildet hatten wie jene, die die Nacht nach der Impfung wachgehalten wurden.

Gesund schläft übrigens besonders der, der sich damit keinen zusätzlichen Stress macht. So ist es durchaus normal, dass man nachts öfter mal aufwacht. Nur wer nicht danach schnell wieder (nach wenigen Minuten) einschlafen kann, muss etwas an seinem Schlafverhalten ändern. Statt stundenlang wachzuliegen, ist es dabei immer besser, aufzustehen und irgendetwas zu tun, bis einem der Schlaf dann doch übermannt. 6 bis 7 Stunden pro Nacht sind offensichtlich notwendig, um unseren Körper (und Geist) maximal fit zu halten. Die Nacht zum Tag zu machen ist zwar heutzutage hip und angesagt, auf Dauer aber nur dumm. Also: Wer nicht ständig mit einer “Rotznase” herumlaufen will, sollte sich regelmäßig aus dem Freizeitpark Deutschland ausklinken.

6. Gesundes soziales Umfeld

Wie in der Einleitung beschrieben, liegt längst nicht alles, was Einfluss auf unser Leben nimmt, in unserer Hand. Stichwort: unsere Gene. Auch unser Umfeld fällt zum Großteil in diese Kategorie. Wir können uns unsere Familie und das soziale Umfeld, in das wir hineingeboren wurden, ja schließlich nicht aussuchen, können niemanden zwingen uns zu lieben, nicht einmal uns zu respektieren. Für unser Selbstwertgefühl wäre dies aber essenziell. Deshalb sollten wir alles, was dabei doch in unserer Hand liegt, so zu formen versuchen, dass es uns gut tut. Sorgen wir also für ein gutes soziales Umfeld. Auch wenn das bedeutet, uns von unserem Lebenspartner trennen zu müssen. Auch wenn das bedeutet, unseren Beruf wechseln zu müssen. Denn der falsche Lebenspartner, der falsche Beruf führen zu chronischem Stress und machen uns krank.

Für die ganz Jungen unter uns bedeutet das: die Kindheit genießen oder eben aushalten, so gut es geht. Für die Jüngeren unter uns bedeutet das: Love it, change it or leave it. Für die Reiferen unter uns, denen die Zeit für langwierige Experimente längst davongelaufen ist: Love it or leave it.

7. Berufung statt Beruf

Auch wenn der Beruf unter Punkt 6 (Gutes soziales Umfeld) schon abgehandelt wurde, soll er hier noch einmal gesondert aufgeführt werden. Denn gerade das Feld unserer beruflichen Tätigkeit bietet uns die Möglichkeit, für uns wesentliche Bedürfnisse zu befriedigen: Selbstwertgefühl durch Anerkennung (der eigenen Leistungen), Sicherheit (erkauft von unserem regelmäßigen Gehalt), Selbstwirksamkeit (nicht nur als Chef des Unternehmens) durch die Verwirklichung von Zielen … steigender Optimismus mit jedem erfolgreichen Projekt.

Unser berufliches Umfeld kann aber auch Angst machen, für Dauerstress sorgen, wenn wir den falschen Beruf oder das falsche Unternehmen mit zu uns nicht “kompatiblen” Mitarbeitern gewählt haben.

Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet, (zumal ein Job ja heutzutage eh nicht auf "ewig" angelegt ist).

Glücklich der, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, für den sein Beruf eine Berufung ist, wie das heute noch für so manchen Mediziner der Fall ist.

 

Hier das Ganze in bewegten Bildern und in Farbe:

 

Montag, 6. November 2017

Nicht hohe Steuern, sondern ihr hohes Einkommen machen Reiche zu Betrügern

Reiche bescheißen den Staat mehr als Arme. Nicht, weil sie von Natur aus unmoralischer oder unfairer wären. Allein das höhere Einkommen ist es, das ihre Steuermoral senkt und sie das Finanzamt betrügen lässt, – egal ob dieses Einkommen durch besondere persönliche Fähigkeiten, durch Glück oder durch längere Arbeitszeiten erworben wurde. Und diese sinkende Steuermoral ist unabhängig von der absoluten Höhe der Steuern.

Fallstudien deuten darauf hin, dass die Steuermoral mit der Höhe des Einkommens und der Höhe der Besteuerung dieses Einkommens abnimmt.

Susanna Grundmann
Forscher aus Passau haben jetzt ein Experiment entworfen, das die Bestätigung solcher kausaler Effekte liefern sollte. Jeder der Probanden in diesem Experiment führte dabei zehn reelle aufwändige Aufgaben aus. Das mit diesen Aufgaben erwirtschaftete Einkommen variierte dabei mit den individuell unterschiedlichen Anstrengungen (kombiniert mit Unterschieden in Bezug auf Fertigkeiten oder Glück) und der vorgegebenen Dauer der Aufgaben.

Zu jeder Aufgabe warfen die Probanden einen Würfel, dessen Augenzahl den Steuersatz für den Lohn der Aufgabe bestimmte, der dem Studienleiter mitgeteilt werden musste. Dieser Vorgang gab den Teilnehmern die Gelegenheit zu betrügen.

Ergebnis: Die Steuermoral verringerte sich mit der Höhe des Aufwands der Aufgabe, wofür durchaus eine ethische Rechtfertigung gefunden werden könnte, verringerte sich aber auch mit dem zeitlichen Aufwand der Aufgabe, was ethisch weniger gerechtfertigt scheint.

Die Forscher erhöhten in ihrer Studie schließlich auch die gesamte Bandbreite der Steuersätze. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht veränderte sich die Steuermoral der Teilnehmer bei dieser allgemeinen Erhöhung der Steuersätze nicht weiter.

Die Ergebnisse der Studie werden am besten durch einen psychologischen Zwang erklärt, der reiche Leute dazu bringt, mehr zu betrügen als Leute mit geringerem Einkommen. Dieser Zwang scheint weder mit den Idealen fairen Verhaltens in Verbindung zu stehen, die in bisherigen Theorien der Verteilungsgerechtigkeit vorherrschen, noch mit den absoluten Steuersätzen.

Hier geht es zur Originalveröffentlichung

Die Steuertricks der Reichen: Panama-Papers:

Die Steuertricks der Reichen: Paradise-Papers

 

Montag, 23. Oktober 2017

Alkohol am Steuer: Unfallrisiko sinkt in komplexen Situationen

Wir alle wissen: Alkohol am Steuer erhöht das Unfallrisiko. Das gilt auch für niedrig dosierten Alkohol. Allerdings offensichtlich nur in scheinbar einfachen Verkehrssituation. Wird die Situation komplexer und damit unübersichtlicher, kompensieren leicht alkoholisierte Fahrer den Einfluss des Alkohols dadurch, dass sie in solchen Situationen langsamer fahren als nüchterne Fahrer. Ihr Unfallrisiko sinkt deshalb auf Normalwerte.

Freitag, 6. Oktober 2017

Auch geoutete Placebos wirken – so der Arzt dies garantiert

Gutgläubige aufgemerkt: Auch wenn euch ein ganz offensichtliches Placebo verabreicht wird, wird dies in euch dann seine volle Wirksamkeit entfalten, wenn man euch diese Wirksamkeit vorher nur genügend eingeredet hat. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie aus Basel. Ob dies auch für den "Ungläubigen Thomas" unter den Patienten gilt, bleibt jedoch unbeantwortet. Wohl auch, ob das auch bei Krankheiten wie etwa Diabetes weiterhilft.

Donnerstag, 28. September 2017

Vegetarier bauen auf Offenheit und politisches Interesse

Setzen Sie auf Offenheit gegenüber allem Neuen? Ist Ihnen Ihr politisches Interesse wichtig? Sind Sie gebildeter als andere? Dann sind Sie wahrscheinlich Vegetarier, behauptet zumindest die Wissenschaft. Bauen Sie aber mehr auf das Konservative und auf Gewissenhaftigkeit, dann bauen Sie wohl auch regelmäßig in Ihrer Ernährung auf "das Stück Lebenskraft". Wie diese Erkenntnis weiterhelfen könnte? Nun, vielleicht gilt ja auch der Umkehrschluss, und sieben Veggie-Days pro Woche machen Sie am Ende (noch) weltoffener, noch gebildeter.

Mittwoch, 27. September 2017

Aufschieberitis – Verständnis besser als Verteufelung

Zur Überwindung der weit verbreiteten Aufschieberitis hat sich die Verteufelung dieses Verhaltens und der eiserne Wille diese zu bekämpfen als wenig hilfreich erwiesen. Verständnis für das Aufschieben scheint die deutlich bessere Basis zu sein, um von ihr aus durch Motivation dieses Aufschieben wenigstens zu begrenzen.

Mittwoch, 20. September 2017

Unsere Arbeitsbelastung verändert nicht unser Umweltverhalten

Das starke Eingebundensein in die Belastungen des Arbeitsalltags beeinflussen offensichtlich nicht – wie bisher von der Wissenschaft vermutet – das Verhältnis unserer durch Selbstwahrnehmung geformten Einstellung zur Umwelt zu unserem daraus resultierenden umweltbewussten Verhalten.

Montag, 18. September 2017

Hiobsbotschaft für Weizenbiertrinker: keine Gerste, kein glücklich machendes Hordenin

Hordenin, ein Inhaltsstoff von Gerstenmalz und Bier. Es gibt Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, die machen glücklich. Hordenin gehört offensichtlich dazu. Es macht vielleicht nicht glücklich, aber zufrieden. Das gute Gefühl wird dabei (natürlicherweise) durch den Neurotransmitter Dopamin ausgelöst: Verlockende Lebensmittel aktivieren Gehirnareale des Belohnungszentrums, in denen Andockstellen für dieses Dopamin zu finden sind.

Freitag, 15. September 2017

Menopause: Mit den Hormonen geht die Fähigkeit des Gedanken- und Gefühlelesens

Die weibliche Überlegenheit in Sachen "Mindreading from the Eyes" vermindert sich nach der Menopause und erreicht das niedrige Männerniveau. Zumindest in der deutschen Bevökerung. Schuld sollen die Hormone sein. Wie es um Ihre Fähigkeiten in Sachen Erkennen von Stimmungen in Ihrem Gegenüber steht, kann ein Test zeigen (siehe unten).

Donnerstag, 29. Juni 2017

Helfen hält uns länger das Paradies vom Leib

Lasst uns mal wieder so richtig egoistisch sein – und lasst uns anderen Leuten helfen. Denn Helfen zahlt sich aus. In besserer Gesundheit und in einem längeren Leben. Also ran an die Hilfsbedürftigen! Bevor sie uns andere Egomanen vor der Nase wegschnappen.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Wirtschaftskrisen machen uns krank und treiben uns oft in den vorzeitigen Ruhestand

Wirtschaftskrisen, die während der Arbeitsjahre erlebt werden, haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit im Alter. Diese Wirkung bleibt selbst über verschiedene subjektive und objektive Gesundheitsmaßnahmen bestehen. Das trifft ganz besonders Menschen mit niedrigerer Bildung.

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