Vieles spricht dafür, dass ein "robuster" Meeresspiegelanstieg nicht mehr zu verhindern ist. Hunderte Millionen Menschen, aber nicht nur die, sind davon bedroht. Trotzdem ist der Kampf, dieKünstenlinien mit Deichen zu schützen, nicht aussichtslos. Das zumindest legt eine Studie von Forschern aus Berlin und Kiel nahe.
Neuigkeiten aus Natur, Wissenschaft und Technik
für den eiligen Leser gepresst und konzentriert.
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Freitag, 30. November 2018
Dienstag, 28. März 2017
Weil die Energie in diesem Jahrhundert immer weniger aus der Erde kommen wird, wird die Energie-Wende ein wahrer Energie-Wandel
Der Klimawandel und das Zuneigegehen der fossilen Treibstoffreserve vergrößern künftig sowohl die Herausforderungen für die Energiesicherheit als auch für das Wohlbefinden im Allgemeinen. Ohne die Expertise entsprechender Wissenschaften und Wissenschaftler werden diese nicht zu bewältigen sein. Diese scheinen dafür gut gerüstet zu sein.
Donnerstag, 5. Januar 2017
Klimawandel!? - ein Fall von Lügenpresse light
Auch in Sachen Klima neigen Journalisten inzwischen zu einer interpretierenden Berichterstattung – weg von den reinen Fakten oder zumindest über die reinen Fakten hinaus. Und Forscher der Medienwissenschaft haben jetzt einen noch problematischeren Sachverhalt erkannt: Die individuellen Einstellungen der Journalisten zum Klimawandel spiegeln sich in ihren Artikeln wider.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Baumringe schlechte Klimaarchive
Die Niederschläge der Vergangenheit sind in den Baumringen archiviert. Dies ist wohl nur eingeschränkt der Fall, denn auch Bodenfeuchte und Temperatur haben Einfluss auf die Breite der Ringe. Diese individuellen Einflüsse können nur schwer unterschieden werden.
Foto: Toni Affronti / pixelio.de
Mittwoch, 20. Februar 2013
CO2-Förderband im Atlantik wird langsamer
Ein "Förderband" transportiert im Atlantik subtropisches warmes Oberflächenwasser in die Subpolarregion und von dort kaltes Tiefenwasser zurück in südliche Breiten. Weil dieses Förderband immer langsamer läuft, verlangsamt sich auch der CO2-Eintrag in den Ozean. Denn dieses CO2 - insgesamt wird ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen in Ozeanen gespeichert - wird zum Großteil in den subtropischen Atlantikteilen eingebracht, um dann mit dem oben beschriebenen "Förderband" schließlich im Tiefenwasser gespeichert zu werden. Die Geschwindigkeit des Förderbandes unterliegt einer natürlichen Variabilität, die sich in jahrzehntelangen Zyklen bewegt.
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Schematischer Verlauf und durchschnittliche Steigerungsrate von anthropogenem CO2 im Nordatlantik (in molC/m2/Jahre)
Ifremer
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Der Arktis geht das Eis aus
Algenteppich unter dem Eis der Arktis
Foraminiferen verlangsamen Klimawandel
Freitag, 15. Februar 2013
Der Arktis geht das Eis aus
CryoSat-2, der neue Eisdicken-Satellit der ESA hat nichts Gutes zu berichten: Die Gesamtmasse des arktischen Meereises ist im Vergleich zu den Jahren 2003 bis 2008 im Herbst des letzten Jahres um 36 Prozent geschrumpft. Nämlich von 11.900 auf 7.600 Kubikmeter.
Abgeglichen wurden die Daten des neuen Satelliten mit denen seines Vorgängers und den Messungen mit einem Meereisdicken-Sensor, der unter einem Helikopter 3500 km weit über die Eisdecke geflogen wurde.
Die hohen Eisverluste scheinen sich vorwiegend auf das drei bis vier Meter dicke mehrjährige Eis zu beschränken. In manchen Teilen der Arktis ist dieses dicke Meereis einfach verschwunden.
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| Der EM-Bird zur Eisdickenbestimmung im Einsatz. Foto: Stefan Hendricks, Alfred-Wegener-Institut |
Algenteppiche unter dem Eis der Antarktis
Die Eisalge Melosira arctica vermehrt sich an der Unterseite der Eisdecke in der Arktis explosionsartig. Sie macht dort inzwischen 45 Prozent der Primärproduktion aus. Wenn dann das Eis schmilzt, sinken die Algenteppiche zu Boden, wo sie als Klumpen mit einem Durchmesser bis zu einem halben Meter in etwa 4000 Meter Tiefe liegen bleiben und dort vor allem Seegurken und Haarsternen als Nahrung dienen.
Die erste Erkenntnis der neuen Forschungsfahrt des deutschen Forschungsschiffes Polarstern: Auf die globale Erwärmung reagiert das Ökosystem "viel schneller als bisher vermutet."
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Die erste Erkenntnis der neuen Forschungsfahrt des deutschen Forschungsschiffes Polarstern: Auf die globale Erwärmung reagiert das Ökosystem "viel schneller als bisher vermutet."
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