Die Fußabdrücke für den Lebensmittelverbrauch der einzelnen EU-Ländern fällt erheblich unterschiedlich aus, wobei sich die Schätzungen zwischen 610 und 1460 kg CO2-Äquivalenten pro Kopf und Jahr bewegen. In diese Schätzungen fließen die Treibhausgas-(THG)-Emissionen der Primärproduktion der Lebensmittel, des internationalen Handels dieser Produkte und der Landnutzungsänderungen ein, die mit ihrer Produktion einhergehen. Dabei ist der Anteil der tierischen Produkte an der Ernährung der wichtigste Faktor, der den Fußabdruck des Lebensmittelkonsums dominiert. Aber auch die Landnutzungsänderungen bei Importen von Nahrungsmitteln spielen eine große Rolle. Der Übergang zu mehr pflanzlichen Ernährungsweisen hätte daher ein hohes Potenzial zur Minderung des Klimawandels.